Die Frage, die sich viele BVB-Fans die letzten Wochen gestellt haben: Ist Superstar Erling Haaland fit genug, um am Samstag (ab 15.30 Uhr) gegen Mainz spielen zu können? Es wurde viel spekuliert, die heutige Pressekonferenz brachte Licht ins Dunkle: 

„Erling ist in einer Art integrativen Training. Wir müssen sehen, wie es dann am Samstag aussieht. Wir werden alles probieren, Erling möchte unbedingt spielen“, sagt Trainer Marco Rose Stand von Erling Haaland. Allerdings wird es ein Wettlauf mit der Zeit, bis Samstag sind es nur noch zwei Tage. 

Wie bedeutungsvoll ein Einsatz wäre, weiß er: „Unser Spiel ändert sich natürlich, wenn Erling nicht dabei ist.“ Er verweist auf die zwei Spiele, die sie auch ohne Haaland gewonnen haben. Seine Stärke – das Tore schießen – nennt Rose lächelnd einen „wichtigen Faktor“. Ob der Norweger auflaufen kann, ist weiter unklar: „Wenn er noch nicht bereit ist von Anfang an zu spielen, dann wird er auf der Bank sitzen.“ Die Motivation von Erling ist, wie Rose meint, dass er der Mannschaft helfen und unbedingt spielen will.  

Sorge um Verletzungen gab es zuletzt nicht nur wegen Erling. Neben dem Torgarant sind noch die Einsätze weiter Spieler unklar. „Nach und nach kommen die Jungs zurück, es ist aber tatsächlich so, dass wir noch keine genauen Angaben machen können“, erklärt Rose. Definitiv werden Mo Dahoud, Rapha Guerreiro und Youssoufa Moukoko fehlen. Hoffnung besteht bei einem Innenverteidiger: „Manu Akanji hat gestern mittrainiert. Es sah ganz gut aus für Samstag. Wir hoffen, dass es sich im Training bestätigt.“ 

Unsicher bleibt die Lage noch bei Thorgan Hazard und Thomas Meunier. Während Thorgan am Mittwoch ins Training eingestiegen ist, musste Thomas mit Zehbeschwerden das Training abbrechen. Bis Samstag will Cheftrainer Rose aus „vielen Fragezeichen“ Ausrufezeichen werden lassen. Genervt ist Rose von der ständigen Rotation nicht: „Natürlich will man die beste Elf auf dem Feld haben. Wir haben das Glück, wir haben nicht nur elf Beste, sondern 15, 16.“ 

Auflaufen können alle fitten Borussen am Samstag vor wahrscheinlich mehr als 60.000 Fans im SIGNAL IDUNA PARK „Wir freuen uns über jeden einzelnen Fan, der ins Stadion kommt. Die Anzahl und die Stimmung wird immer besser“, sagt Marco Rose mit dem klaren Ziel, dass das Stadion eine Heimmacht für den BVB bleibt. 

Den kommenden Gegner, Mainz 05, beschreibt Marco Rose als Mannschaft, die sich im letzten dreiviertel Jahr gut entwickelt hat und herausragende Arbeit leistet. „Sie spielen sehr ergebnisorientiert. Bedeutet: unglaublich stabile Defensive, richtig gut gegen den Ball, unglaublich unangenehm. Es ist schwierig, sich Chancen zu erarbeiten.“ Die physisch starken Stürmer, die nicht viele Chancen bräuchten, Tore zu erzielen und die hervorragenden Fußballer im Mittelfeld, würden es dem BVB schwer machen, so Roses Analyse, der bis heute die Verbindung zum Mainzer Trainer Bo Svensson hält: „Ich gönne ihm den Erfolg mit Mainz, wir stehen im Kontakt, sind Freunde.“ 

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So ist der Stand bei Stürmerjuwel Haaland