„Für Fußball ist der Kopf gar nicht so wichtig. Fürs Drumherum ist der Kopf wichtig.“ Julian Brandt spricht in der BVB-Doku:„Stories who we are”  darüber, dass nicht immer alles so einfach ist, wie es aussieht. Auch Profifußballer bei großen Vereinen haben Sorgen und Probleme.  

Schlechte Schlagzeilen und eine Zeitung, die mit negativen Texten über ein Spiel berichtet, gehören dazu: „Wenn eine Presse vielleicht mal auf dich einschlägt, wie gehst du damit um?“ Julian erzählt von einem schwierigen Anfang beim BVB. Und von dem Bedürfnis, Dinge auf dem Platz zu bringen, die wahrscheinlich nicht jeder machen würde: „Es lockt mich auf dem Spielfeld Sachen zu machen, wo jeder sagen würde: Ne ich geh jetzt den sicheren Weg.“ So passieren Fehler, die anderen nicht unterlaufen wären, doch das ist es ihm wert.  

Ihm macht das Fußball spielen Spaß und das soll man ihm unbedingt ansehen. Er ist ein Spieler, der das klassische Fußballspielen liebt: „Ich bin nach Dortmund gegangen, weil ich einfach Bock darauf hatte. Ich will mich nicht einfach nur an einen Verein verkaufen“. Wie groß seine Lust auf den BVB ist, bewies er allen Borussen am vergangenen Samstag beim 2:1 Sieg gegen den FC Augsburg aufs Neue. Bei der anschließenden Pressekonferenz wurde er von Trainer Marco Rose für sein Spiel gelobt:,, Ich finde, Jule hat heute ein ordentliches Spiel gemacht, ein schönes Tor geschossen. Für solche Momente ist Jule immer zu haben.“  

Einfach ist es trotzdem nicht immer für einen Fußballprofi. Ganz Deutschland schaut darauf, wie sich die Profis auf dem Rasen schlagen. Deshalb ist es umso wichtiger, mal an etwas anderes zu denken. Julian Brandt schaltet zu Hause am besten ab: „Es ist halt auch wichtig, wenn du nach Hause kommst, geht es mal ein paar Tage nicht um Fußball.” Das ihm das gut tut, merken auch seine Kollegen auf dem Platz: „Es ist so erfrischend, dass wenn du zurück ins Training kommst, du auf einmal wieder voll kreativ bist, wieder Dinge machst, wo jeder denkt, dass ich gut drauf bin”, erzählt er in der BVB-Doku: „Stories who we are”. Wichtig sind für ihn Leute, die ihn ermutigen, damit er neuen Mut schöpfen kann. 

Wenn du mehr über Jules Gedanken und seinen Alltag erfahren willst, klicke einfach auf den Link: Kopfsache mit Brandt & Dahoud | BVB 09 – Stories who we are | Episode 2 – YouTube

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Julian Brandt bleibt am Ball