Einblick: Leben im Jugendhaus des BVB

Zum BVB gehört natürlich nicht nur die Abteilung der Profis. Die Grundsteine für einen guten Kicker werden in der Jugend gelegt. Deshalb legt der BVB bereits ab der U9 sehr viel Wert auf zielgerichtetes Training. Ab der U14 schaut Borussia Dortmund zudem auch nach Talenten aus ganz Deutschland, um diese beim BVB in die richtige Spur zu bringen. Damit das möglich ist, gibt es auf dem Trainingsgelände in Dortmund Brackel das Jugendhaus, in dem junge Nachwuchsspieler die Möglichkeit haben, zu leben. Wir haben einen Blick in das besondere Haus geworfen und Euch Auszüge aus unserem Borussini-Bericht mitgebracht.

Ein Blick in den Alltag der BVB-Jugend

2 lange Flure, 11 Zimmer, 22 junge Borussen und ein glückliches Ehepaar. All das finden wir im Jugendhaus des BVB, das seit 2014 auf dem Trainingsgelände in Dortmund Brackel steht. Wir haben uns in den besonderen Räumen umgeschaut und zeigen Euch, wie die Nachwuchskicker leben.

Es ist Donnerstagmorgen, die Bewohner des Hauses sind in der Schule. Franziska und Marvin Mainoo-Boakye empfangen uns an der Eingangstür. Seit einem Jahr lebt das junge Paar nun im Nachwuchszentrum des BVB. „Wir sind hier eine große Familie, die Jungs können jederzeit zu uns kommen“, sagt die 29-Jährige. Und jederzeit heißt hier wirklich rund um die Uhr. Denn viele der Hausbewohner leben weit weg von ihren Familien. Sie kommen aus den Niederlanden, Hamburg, Bremen oder auch Berlin und gehören zu den größten Talenten in Deutschland, die der BVB gezielt nach Dortmund holt. Franzi und Marvin sind deshalb nicht nur Betreuer, sondern eine Art Ersatzfamilie für die 14- bis 19-jährigen Fußballer. „Wir reden eigentlich über alles mit den Jungs. Das können Themen wie Verletzungen, Heimweh oder auch mal Liebeskummer sein“, sagt Marvin, der nebenbei auch noch Techniktrainer des BVB ist.

Im Haus selbst finden sich hohe Räume, die modern ausgestattet sind. Neben den elf Zimmern gibt es eine große Küche, ein großes Wohnzimmer mit Kicker und Fernseher, eine gemütliche Sonnenterasse mit Sitzkissen und einer Tischtennisplatte sowie einen Waschraum. Die Zweier-Zimmer kann man wie sie wie eine kleine Wohnung vorstellen. Ein Mini-Flur trennt dabei zwei Schlafzimmer. Außerdem gibt es ein Badezimmer. In den Zimmern selbst haben die Fußballer einen Fernseher, einen Kühlschrank, ein Bett und einen Kleiderschrank. „Einmal in der Woche kontrollieren wir die Zimmer auch. Die Jungs müssen dort selbst für Ordnung sorgen“, sagt Franzi.

Das ganze Haus hat etwas von einer sehr modernen Jugendherberge. Und auch die Bewohner sind eigentlich ganz normale Jungs, nur eben mit einem großen Talent für das Spiel auf dem Rasen….

Den ganzen Bericht könnt Ihr in der aktuellen Borussini-Ausgabe lesen. Dort warten auch Bilder vom Inneren des Jugendhauses.