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Westfalenstadion, SIGNAL IDUNA PARK, Tempel – Das Stadion unseres Herzenvereins hat viele Namen für die Fans. Klar ist: Es ist das größte Fußballstadion in Deutschland und das zweitgrößte Europas. Nur das Camp Nou, des FC Barcelona, bietet seinen Fans mehr Platz. 

Was das Borussen Stadion ausmacht , ist die berühmte Südtribüne. Mit 100 Meter Breite und einer Höhe von 40 Metern ist sie bekannt als die Gelbe Wand. Voll besetzt mit 24.454 schwarzgelben BVB-Fans, macht sie zum Herzstück des Stadions. Dazu kommen fabelhafte Fan-Choreografien und ein Meer von schwarzgelben Fahnen und Schals.  

Die ersten Planungen für den Bau eines neuen Stadions starteten 1965. Das heute noch bestehende Stadion „Rote Erde“ wurde nicht ausgebaut, die Stadt beschloss ein neues zu errichten. Direkt daneben, deshalb auch der Name „Zwillingsstadion“. Konkret wurden die Pläne allerdings erst, als die Stadt Köln darauf verzichtete, ein neues Stadion zu bauen. Dortmund war an der Reihe – die Weltmeisterschaft 1974 “veranlasste” den Bau des Westfalenstadions. Das war teuer, deshalb musste das Land und der Bund Geld beisteuern. 

Am 2. April 1974 wurde das Stadion eingeweiht. Ausgerechnet Schalke 04 hatte die Ehre, als erste Auswärtsmannschaft, im frischgebauten Stadion, zu spielen. 54.000 Fans hatten damals bei dem Freundschaftsspiel Platz. Seitdem ist das Borussen-Stadion bekannt für die Nähe zum Spielfeld, die gute Akustik und die Größe. Ein Ausflug in das Stadion von Borussia Dortmund wird dadurch zu etwas ganz besonderem. 

Zum Schluss ein kleiner Funfact: Unter dem Gästeblock befindet sich ein Gefängnis. Ja – du hast richtig gelesen. Für Fans, die sich nicht benehmen können, gibt es zwei Gefängniszellen. Eine ist für BVB-Fans und die andere für Gästefans. Direkt daneben befindet sich ein Raum, indem die Polizisten die Gefangenen verhören können. Diese Räume sind wichtig für die Sicherheit der Fußballfans.  

Wenn du Lust auf eine virtuelle Stadiontour hast, ist das Video genau richtig für dich: https://youtu.be/gJ4lt3dUB_I   

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Geschichte und Facts : Der BVB-Tempel

Jung und schon auf einem Top-Niveau: Erfolgserlebnisse, die die drei Youngster, Jude, Youssoufa und Gio, bei Borussia Dortmund hatten und haben werden, kann ihnen keiner mehr nehmen. In so jungen Jahren sind sie weltberühmt, spielen in einer der Top-Bundesliga-Teams und sind Teil einer Nationalmannschaft.

Jude und Gio sind erst 18 und Youssoufa 16. In diesem Alter wohnen die meisten Teenager noch zuhause bei ihren Eltern. Anders ist das bei jungen Fußballprofis. Sie kommen oft aus anderen Ländern und müssen für den Wechsel zum BVB Verein zum Teil weit weg von ihrer Heimat ziehen. Aber nicht nur das: Die meisten verlassen mit dem Umzug in ein neues Land ihre ganze Familie und ihre Freunde.

Der 18-jährige Jude Bellingham wohnt zusammen mit seiner Mutter in Dortmund. In dem BVB-YouTube-Video „BVB Stories who we are“ erzählen die beiden davon, wie sie die Situation meistern. „Meinem Mann Mark und mir war immer klar, dass ihn einer von uns begleiten würde“, sagt sie. Jude weiß das auch sehr zu schätzen: „Sie ist sehr wichtig für mich und hilft mir bei allem.“ Natürlich vermissen die beiden, seit sie in Dortmund leben, den Rest der vierköpfigen Familie – Judes Vater Mark und seinen jüngeren Bruder Jobe. Der Kontakt zu seinem Bruder fehlt dem BVB-Youngster besonders: „Ich kann mich kaum erinnern, wann ich ihn das letzte Mal gesehen habe.“ Ein Teil der Familie fehlt, trotzdem hat er das Glück, seine Mutter bei sich zu haben.

Anders ist das bei Gio Reyna, sein Tag bestand während dem Lockdown häufig nur aus Training, Regeneration und ein bisschen Playstation. Seine Familie wohnt in Amerika, deshalb ist der persönliche Kontakt schwieriger. Trotzdem versuchen Freunde und Familie ihm so häufig wie es geht einen Besuch abzustatten, erzählt BVB-Talent-Manager Otto Addo im Video. Reyna kann bereits auf viele Spiele zurückblicken: 50 Spiele in der Bundesliga, zehn Spiele in der Königsklasse und 7 Einsätze im DFB-Pokal: die Geschichte des 18-Jährigen lässt sich sehen. Mit zehn Toren konnte er den BVB und seine Fans schon zum Jubeln bringen.

Dass der Profibereich schwieriger ist, als er es sich vorgestellt hat, erzählt Youssoufa in dem “BVB-Stories who we are” YouTube-Video. Er musste sich an die neue Situation im Profi-Kader erst gewöhnen: „Es ist ein bisschen schwierig, weil du in der Jugend immer gespielt hast und dann kommst du hoch und spielst dann nicht mehr so oft.“ Er möchte alle seine Bekannten, Freunde und seine Familie noch stolzer machen. Sebastian Geppert, U17-Trainer, war und ist eine wichtige Person in Youssoufas Leben, erzählt der Youngster im besagten Video. Er weiß genau wie hart der 16-Jährige für sein Debüt bei den Profis gearbeitet hat und was für eine große Bedeutung dieser Schritt für ihn hat. Der gebürtige Kameruner bewies schon in seinem Heimatdorf seine Stärken. Auf stolze 19 Bundesliga Spiele, 3 Tore und zwei Champions-League-Einsätze kann Youssoufa Moukoko zurückschauen.

Wenn ihr Lust habt, mehr über die drei Youngster zu erfahren, klickt einfach auf den Link: Bellingham, Moukoko & Reyna: Rookie Review | BVB 09 – Stories who we are – YouTube

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Raus aus den Kinderschuhen – Rein in den Profikader

Das schönste Stadion der Welt, der SIGNAL IDUNA PARK: Für viele Spieler ist es ein großer Traum, einmal vor der gelben Wand zu spielen. So auch für Neuzugang Donyell Malen. Patrick Owomoyela, Markenbotschafter und ehemaliger Spieler des BVB, hat die Nummer 21, für den YouTube-Kanal des BVB, interviewt. Donyell erzählt, wie sein Trainer, Roger Schmidt, von Borussia Dortmund geschwärmt hat: „Er sagte mir ich soll zum BVB. Der Verein sei großartig und das Stadion ist unglaublich.“ Kennenlernen dufte er es leider noch nicht in voller Pracht, den 81.365 besetzten Plätzen. Bisher mussten viele Ränge leer bleiben, doch jetzt ändert sich das rasant.

Die leeren Plätze waren nicht nur für die Profis eine totale Umstellung, die Fans litten mindestens genauso unter den Wochenenden ohne Platz im Stadion. Doch jetzt kann man Licht am Ende des Tunnels sehen: Es sollen wieder mehr Zuschauer die Ränge füllen dürfen.

Im BVB-Fan-Podcast ,,Vonne Süd“ haben die beiden BVB-Mitarbeiter, Christoph Bökamp und Björn Hegemann, mit den Fans Ralf Baudzus und Julian Beyer, gesprochen. In der Folge geht es um Veränderungen des Fan-Seins durch die Pandemie. Auf die Frage wie beide die letzten anderthalb Jahre wahrgenommen haben , erzählte Julian: „Es hat sich alles auf den Kopf gestellt. Alles das was mir vorher wichtig war, ist mir weggenommen worden und ist bisher noch nicht zurückgekommen.“ Der wählte harte Worte: „Es ist ein anderes Fußballbild, ein anderes Erlebnis. Borussia Dortmund ist eigentlich kein Erlebnis mehr.“ Der 51-jährige Ralf Baudzus bringt noch einen anderen Punkt ins Spiel: „Die jahrelangen Rituale waren plötzlich weg. Es fehlt was, aber mittlerweile habe ich andere Prioritäten gesetzt.“

Julian beschreibt die Veränderung so: „Ich habe mehrere Schritte durchlaufen. Erst hatte ich freie Wochenenden, mit denen ich nichts anzufangen wusste. Ich habe mir dann neue Freizeitaktivitäten gesucht und mehr gearbeitet.“ Das Interesse daran Fußball zu gucken, verlor er ein Stück weit: „Ich war nicht damit zufrieden vor dem Fernseher zu sitzen“, sagt er.

Ähnlich geht es Ralf: „Das ganze soziale Leben war plötzlich weg. Die Kontakte zu alten Freunden, die man im Stadion traf, wurden weniger. Als man dann erste Spiele im Fernsehen anschauen konnte, ohne Zuschauer, gab es einfach keine Atmosphäre.“ Er fragte sich: Ist mir Fußball noch so wichtig?

Wichtig wurden für viele Vollblut-Fußball Fans andere Dinge. Das ergab eine Umfrage, an der der BVB teilnahm, die sich damit beschäftigte, wie wichtig Fußball für die Menschen noch ist. Die große Bedeutung sinkt von 80% vor der Pandemie auf 50% nach der Pandemie, in allen Vereinen insgesamt. Bei Borussia Dortmund ist die Bindung der Menschen an den Verein sehr stark, deshalb ist das Interesse noch größer, erklären die beiden Moderatoren.

Für das kommende Heimspiel gegen Mainz 05 (Samstag, 15.30 Uhr) dürfen Spieler, Trainer und Fans aber endlich wieder auf gut gefüllte Ränge hoffen. Mehr als 67.000 Karten stehen den Schwarzgelben zu Verfügung.

Wenn ihr Lust habt, euch das ganze Interview anzuhören, klickt einfach auf den Link: Vonne Süd – der BVB-Fan-Podcast | bvb.de Und hier geht es zum Interview mit BVB-Neuzugang Malen: https://youtu.be/5eI7WpvFzCI 

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Endlich wieder mehr Fans