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„Fokus, Souveränität, Klarheit.“ Das sind die drei Zutaten, die für BVB-Trainer Marco Rose vor dem Pokalspielspiel am Dienstag (ab 20 Uhr) gegen den FC Ingolstadt für das Erreichen der dritten Runde entscheidend sind.

In der Pressekonferenz vor der Partie erklärt Rose die Bedeutung des DFB-Pokals: „Der Titel hat die Mannschaft in der letzten Saison zusammengeschweißt“, und fügt hinzu: „Das ist das, was wir alle wollen.“

Diese Willensstärke soll morgen auch auf dem Platz gezeigt werden: „Wir müssen unseren Fokus hochhalten.“ Dabei betont der Leipziger, dass der Gegner nicht zu unterschätzen ist und die BVB-Spieler nicht „rumkrümeln“ sollen. Trotzdem kennt Rose die Qualität seiner Mannschaft: „Wenn wir morgen so auftreten, wie sich das für Borussia Dortmund in einem Heimspiel gehört, dann wird es sicherlich schwer für Ingolstadt.“

Schwer sollen es den Ingolstädtern jene Borussen machen, die auch beim 3:1-Sieg in Bielefeld fit waren – verlängert hat sich die ohnehin schon lange Verletztenliste nicht. Trotzdem ist der Einsatz für BVB-Neuzugang Donyell Malen unklar: „Malen hat einen leichten Magen-Darm-Infekt, wir müssen sehen, wie sich das bis morgen entwickelt.“ Im Tor wird laut Rose wahrscheinlich Marwin Hitz stehen: „Die Idee war Marw ins Tor zu stellen, der es auch in Bielefeld hervorragend gemacht hat.“ BVB-Torhüter Gregor Kobel ging es gestern zwar besser, nachdem er gegen Bielefeld  einen Schlag auf den Oberschenkel bekommen hat – trainiert hat er aber noch nicht.

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Vor dem Pokalspiel: Das sind Roses drei Siegzutaten

„Stimmung heiß, Gegner stark“, so beschreibt BVB-Trainer Marco Rose die Ausgangslage vor der Champions-League Partie am Dienstag (ab 21 Uhr) des BVB bei Ajax Amsterdam.

Rose charakterisiert die niederländische Mannschaft als einen „tollen Verein“ und lobt die Philosophie des Clubs. „Ajax steht in der Liga schon ein Stück weit über den Dingen“, sagt Rose und fügt hinzu: „Wir müssen aufmerksam und sehr spielaktiv sein.“ Eine Chance sieht er in der taktischen Ausrichtung des Gegners: „Durch ihr hohes Pressing bieten sie immer wieder Räume im Rücken der Abwehr.“ Rose ergänzt, dass der BVB grundsätzlich wenig Zeit während einer Ballbesitzphase haben wird: „Die müssen wir gut nutzen“, sagt auch: „aber in der Zeit dürfen wir nicht einschlafen, sonst nehmen sie uns den Ball weg.“

In der Pressekonferenz vor der Partie ist auch Erling Haalands Nominierung für den Ballon d’Or ein Thema. Teamkollege Julian Brandt hat eine klare Meinung: „Für mich gehört er zu den Top-3-Stürmern der Welt.“ Der 25-Jährige bewundert vor allem Erlings stetige Entwicklung: „Ich finde, dass er sich in den letzten Monaten extrem gesteigert hat. In seinem ganzen Spiel, was außerhalb des Strafraums passiert, wie er momentan Bälle fest macht. Und er hat in den letzten Spielen ein paar Vorlagen gegeben.“

Laut Brandt sind aber nicht nur Einzelspieler für den Erfolg wichtig – auch die Stimmung im Team trägt zur aktuellen Siegesserie bei. Brandt beschreibt das Mannschaftsklima als ,,sehr gesund“ und ergänzt, dass es „genauso wichtig ist, zu sagen, was nicht so gut ist.“

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Rose vor Ajax:„ Stimmung heiß, Gegner stark“

Die Frage, die sich viele BVB-Fans die letzten Wochen gestellt haben: Ist Superstar Erling Haaland fit genug, um am Samstag (ab 15.30 Uhr) gegen Mainz spielen zu können? Es wurde viel spekuliert, die heutige Pressekonferenz brachte Licht ins Dunkle: 

„Erling ist in einer Art integrativen Training. Wir müssen sehen, wie es dann am Samstag aussieht. Wir werden alles probieren, Erling möchte unbedingt spielen“, sagt Trainer Marco Rose Stand von Erling Haaland. Allerdings wird es ein Wettlauf mit der Zeit, bis Samstag sind es nur noch zwei Tage. 

Wie bedeutungsvoll ein Einsatz wäre, weiß er: „Unser Spiel ändert sich natürlich, wenn Erling nicht dabei ist.“ Er verweist auf die zwei Spiele, die sie auch ohne Haaland gewonnen haben. Seine Stärke – das Tore schießen – nennt Rose lächelnd einen „wichtigen Faktor“. Ob der Norweger auflaufen kann, ist weiter unklar: „Wenn er noch nicht bereit ist von Anfang an zu spielen, dann wird er auf der Bank sitzen.“ Die Motivation von Erling ist, wie Rose meint, dass er der Mannschaft helfen und unbedingt spielen will.  

Sorge um Verletzungen gab es zuletzt nicht nur wegen Erling. Neben dem Torgarant sind noch die Einsätze weiter Spieler unklar. „Nach und nach kommen die Jungs zurück, es ist aber tatsächlich so, dass wir noch keine genauen Angaben machen können“, erklärt Rose. Definitiv werden Mo Dahoud, Rapha Guerreiro und Youssoufa Moukoko fehlen. Hoffnung besteht bei einem Innenverteidiger: „Manu Akanji hat gestern mittrainiert. Es sah ganz gut aus für Samstag. Wir hoffen, dass es sich im Training bestätigt.“ 

Unsicher bleibt die Lage noch bei Thorgan Hazard und Thomas Meunier. Während Thorgan am Mittwoch ins Training eingestiegen ist, musste Thomas mit Zehbeschwerden das Training abbrechen. Bis Samstag will Cheftrainer Rose aus „vielen Fragezeichen“ Ausrufezeichen werden lassen. Genervt ist Rose von der ständigen Rotation nicht: „Natürlich will man die beste Elf auf dem Feld haben. Wir haben das Glück, wir haben nicht nur elf Beste, sondern 15, 16.“ 

Auflaufen können alle fitten Borussen am Samstag vor wahrscheinlich mehr als 60.000 Fans im SIGNAL IDUNA PARK „Wir freuen uns über jeden einzelnen Fan, der ins Stadion kommt. Die Anzahl und die Stimmung wird immer besser“, sagt Marco Rose mit dem klaren Ziel, dass das Stadion eine Heimmacht für den BVB bleibt. 

Den kommenden Gegner, Mainz 05, beschreibt Marco Rose als Mannschaft, die sich im letzten dreiviertel Jahr gut entwickelt hat und herausragende Arbeit leistet. „Sie spielen sehr ergebnisorientiert. Bedeutet: unglaublich stabile Defensive, richtig gut gegen den Ball, unglaublich unangenehm. Es ist schwierig, sich Chancen zu erarbeiten.“ Die physisch starken Stürmer, die nicht viele Chancen bräuchten, Tore zu erzielen und die hervorragenden Fußballer im Mittelfeld, würden es dem BVB schwer machen, so Roses Analyse, der bis heute die Verbindung zum Mainzer Trainer Bo Svensson hält: „Ich gönne ihm den Erfolg mit Mainz, wir stehen im Kontakt, sind Freunde.“ 

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So ist der Stand bei Stürmerjuwel Haaland